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Gartenkürbis

Jetzt im Herbst werden die Kürbisse reif und ein besonders beliebter Vertreter in deutschen Gärten ist der Gartenkürbis (Cucurbita pepo).

Die einhäusigen Kürbispflanzen sind einjährig und wachsen als Kletterpflanze oder als kriechende Pflanze, wobei die maximale Ausdehnung dann 10 Meter betragen kann. Die herzförmigen rauen Blätter sitzen wechselständig an den hohlen Stängeln und aus den Blattachseln entspringen die getrenntgeschlechtlichen Blüten, bestehend aus 5 goldgelben trichterförmig miteinander verwachsenen Blütenblättern. Die weibliche Blüte unterscheidet sich durch einen unterständigen kugligen Fruchtknoten von der männlichen.  Die Blüten produzieren reichlich Nektar um viele Bienen und Hummel zur Bestäubung anzulocken.

Die Frucht ist gelb bis orange und meist rundlich oder länglich. Bei einer Größe von 15-40 Zentimeter werden die Kürbisse über 30 Kilogramm schwer. Sie gehören übrigens zu den Beeren (Panzerbeeren).
Die Heimat der Kürbisse liegt zwischen Peru und den südlichen USA, wobei die Stammform des Gartenkürbisses wohl der Texanische Wildkürbis ist.

Der Gartenkürbis wurde 2005 zur Arzneipflanze des Jahres erklärt und man kann ihn nicht nur für leckere Suppen, Gratins oder Eintöpfe verwenden, sondern Kürbisse werden auch zur Linderung von Blasenproblemen eingesetzt.

Lecker und gesund sind auch die Kürbiskerne. Der steirische Ölkürbis gilt als besonders wertvoll, da aus seinen Samen das brühmte Kürbiskernöl gewonnen wird.

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