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Komposter Test – Welcher passt zu Ihnen?

Steckkomposter Holz Kompostsilo Bausatz

Komposter Test - Welcher passt zu Ihnen?
6.9

GESAMTURTEIL

7/10

    Vorteile

    • aus grün druckimprägniertem Kiefernholz
    • wetterbeständiger Kompostsilo
    • Gesamtmaße: 100 x 100 x 70 cm
    • leicht aufbaubar
    • als Hochbeet einsetzbar

    Nachteile

    • für max. 1 -2 Gartensaison

    Egal welche Größe ihr Garten hat, ein Komposter wird garantiert eine sinnvolle Investition dafür sein.
    Doch es gibt manchmal so einiges Kopfzerbrechen bei der Auswahl von Kompostern, manche Gärtner ziehen zum kompostieren sogar einen „Thermokomposter“ in Erwägung.

    Was für Modelle es gibt , wie seine Vorteile sind und welcher Komposter für Sie geeignet ist, das wollen wir ihnen hier an dieser Stelle bestmöglich erklären.

    Was ist ein Komposter, bzw. Thermokomposter?

    Speziell die Thermokomposter werden zumeist aus Kunststoff hergestellt, zusätzlich sind sie mit einer wärmedämmenden Ummantelung ausgestattet. Die Ummantelung sorgt dafür, dass die Temperatur möglichst effektiv genutzt wird. So ist es auch bei kälteren Tagen möglich, dass die Verrottung aktiv ist.

    Der Aufbau der eigentlichen Kompostbehälter ist immer recht ähnlich, bei jedem gibt es eine oder manchmal auch mehrere Entnahmeklappen, die in Bodennähe zu finden sind. Diese sind so weit unten, da die Verrottung tiefer im Kompost natürlich schneller vorangeht. Ab und zu kommt es auch mal vor, dass es keine Entnahmeklappen gibt, die sind dann durch einfach entnehmbare Teile ausgetauscht, diese haben dafür zusätzliche Belüftungsschlitze die eine ziemliche günstige Luftzirkulation ermöglichen.

    Die Komposter werden in verschiedenen Füllmengen angeboten, dabei reicht die Palette von 200 bis zu ganzen 500 Litern. Bei der Auswahl von Kompostern sollte nicht nur auf den Preis geachtet werden! Stabilität hat hier einen hohen Stellenwert, und dieser misslingt manch billigeren Kompostern. Es gibt sie aber nicht nur in der Kunststoff-Variante, natürlich können ziemlich stabile Holz- oder Metallkonstruktionen erworben werden.

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    Welche Komposter-Arten gibt es darüber hinaus?

    Nicht jedem gefällt die Kunststoffart eines Komposters. Oft wird der „komische“ Grün-Ton als Grund genannt.  Das kann ich vollkommen nachvollziehen, denn ich bin auch keine Freund dieser Art, sie passt sich nicht so richtig in den Garten ein.

    Doch aus genau diesem Grund gibt es ja ein paar Komposter mehr, wie zum Beispiel:

    Metall-Komposter

    Bei einem Metall-Komposter handelt es sich um ein stabiles Gehäuse aus verzinkten Drahtwänden. Die Verzinkung sorgt dafür, dass sich kein Rost an dem Komposter bilden kann. Die Wände werden auch nicht wirklich schwer zusammengebaut, sie werden lediglich zusammengesteckt und schon ist man fertig, nur noch an eine geeignete Ecke des Gartens aufstellen und fertig.

    Holz-Komposter

    Der Komposter-Klassiker, und mein persönlicher Favorit, darf natürlich nicht fehlen: der Holz-Komposter. Dieser Behälter wird ganz simpel aus Holzbrettern zusammengesteckt. Im Handel werden diese meist als „druckimprägniert“ betitelt, das sagt aber auch nur aus, dass die Bretter gegen die Witterungsverhältnisse geschützt sind.

    Dieser Komposter gewinnt einen Zuwachs von Beliebtheit, gerade durch seine natürliche Wirkung im Garten passt er sich wundervoll den Gewächsen an.

    Wie funktioniert das Prinzip der Thermokompostierung?

    Bei einer geschlossenen Kompostierung verschnellert sich der Verrottungsprozess der Bio-Abfälle. Grund dafür sind die erhöhten Temperaturen, die die Aktivität der Organismen, zur Zersetzung, fördert. Jedoch ist hier eine richtige Beschichtung besonders wichtig. Nur bei einer ordentlichen Schichtung kann der Verrottungsprozess, im gesamten Komposter, optimal ablaufen.

    Es ist auch durchaus vorteilhaft dem (Thermo-)Komposter an einem schattigen und schön luftigen Platz aufzustellen, denn eine gute Luftzirkulation fördert ebenfalls die Rotte.

    Komposter richtig befüllen

    Genauso wie bei der Kompostierung mit einem normalen Komposthaufen, sollte auch bei speziellen Kompostern darauf geachtet werden, dass das Kompostmaterial „harmoniert“. Also nicht zu nass und auch nicht zu trocken. Der Mix von Abfällen macht einen durchaus guten Kompost aus.

    Häufigster Fehler: zu viel Rasenschnitt. Gras (und besonders das frisch geschnittene) bringt extrem viel Feuchte in den Komposthaufen, zu kann es schnell zu nass werden, sodass der Kompost anfängt zu faulen. Wer nun aber nicht weiß, wohin mit dem ganzen Rasenschnitt, der kann diesen als eine Art Mulchdecke nutzen. Besonders bei sehr heißen Tagen kann der Boden feucht bleiben, denn durch den „Mulch“ wird die Feuchtigkeit beibehalten. Zudem wird das Wachstum von Unkraut etwas gehindert.

    Aber nicht nur die Mischung birgt die größten Fehler, auch der Standort kann über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Häufig werden die Komposter nicht auf normale Erde, sondern auf Steinplatten oder Gehwege gestellt. Das ist eine relativ schlechte Idee, denn es muss ein Austausch zwischen Erde und Kompost geben. Überschüssiges Wasser wird auch nicht absickern können, was dann wieder Fäulnis zu Folge hätte. Auch die Tierchen, wie Würmer oder Käfer, könnten auch nicht mehr ungestört ein- und auswandern.

    Schnellere Kompostierung

    Besonders zum Start werden „Kompostwürmer“ oder „Kompostbeschleuniger“ dazugegeben. Die Würmer können jederzeit „beigemischt“ werden.

    Der Kompostbeschleuniger hingegen wird meistens nur beim Aufbau eines Komposts genutzt. Dieser sorgt dafür, dass die Würmer als auch die Organismen sich wesentlich aktiver zeigen, und die Rotte vorantreiben.

    Komposter für den Balkon

    Ja, auch die Leute ohne Grundstück, oder Garten, können ihren Balkon-Pflanzen eine Überraschung machen. Hierfür stellt sich nun die Frage, ob die Aufstellung von Kompost auf dem heimischen möglich sei, und ob man überhaupt auf dem Balkon kompostieren kann?

    In der Theorie ist der Vorgang der Rotte völlig unabhängig vom Standort, wo es passieren soll. Das bedeutet schon mal, dass die Umwandlung von organischen Stoffen zu nährstoffreicher Humuserde tatsächlich möglich ist.
    Es liegt dennoch ein gravierender Unterschied zum „normalen“ Kompostieren vor: der Untergrund. Ein Komposter im Garten hat einen direkten Kontakt zur Erde. Die Notwendigkeit der Erde wissen wir schon, Absickern von Wasser, Wanderung von Kleintieren etc.
    Die Zersetzung wird aber leider erst durch die kleinen, unscheinbaren Helfer möglich, und genau diese fehlen dem Balkon-Komposter nun. Das hat zur Folge das wir nun in Rotte-Kreislauf nachhelfen müssen.

    1. Eine ziemlich elegante Methode stellt die „Impfung“ dar. Hier wird bereits erstellte Humuserde aus  einem „konventionellen“ Komposthaufen entnommen und in den frischen Balkon-Komposter beigemischt. Bei optimalen Bedingungen hat die entnommene Erde schon eine Vielzahl von Kleinstlebewesen, damit der Komposthaufen auch in Gang kommt.

    2. Kompostwürmer können natürlich auch als „Starthilfe“ verwendet werden. Diese können ganz einfach im Handel erworben werden und bringen auch beim „normalen“ Kompostieren ihre Vorteile.

    3. Damit die Rotte des Balkon-Komposters auch in Bewegung bleibt, sollte ab und an etwas Erde eingestreut werden. Direkt in der Stadt wird es wohl kaum sinnvoll sein sich etwas Erde zu nehmen, jedoch kann man davon ausgehen das im Park oder Stadtwald genügend Organismen vorhanden sein werden.

    Wie sieht der Komposter für den Balkon aus?

    In der Regel ist es normal, dass der Garten wesentlich mehr Platz bieten kann, als ein Balkon oder eine Terrasse. Deshalb sind richtige Komposter nicht unbedingt dafür eingerichtet.

    Trotzdem braucht man einen Behälter für die Kompostmiete. Um also doch irgendwie eine Art Kompost zu erhalten, muss man auf die Eigeninitiative bauen, und sich selber einen kleinen Komposter zusammenbasteln. Ein Plastikeimer käme dafür durchaus in Frage. Für eine gute Luftzirkulation müssen einige Löcher eingestochen werden. Ein Blumentopfuntersetzer macht sich durch die Löcher sehr gut. Damit auch von unten gelüftet werden kann, sollte der Eimer auf Ziegelsteine gestellt werden.

    Die Befüllung des „Kompost-Eimers“ unterscheidet sich kaum von der Schichtung eines normalen Komposthaufens. Nur die Menge macht einen Unterschied, dementsprechend auch der richtige Mix zwischen trockenem und nassem Material.

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    Ein Kommentar

    1. GESAMTURTEIL

      5.6

      Bei den Holzkompostern hat man den Nachteil das die schnell durchgammeln, egal ob vorbehandelt oder nicht. Wer länger kompostieren möchte sollte zu Kunststoff greifen.

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