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Magnolie

Mit ihrer Blütenfülle sind die Magnolien eines der Highlights im Frühling und mit ihren weißen, zartrosa oder purpurfarbenen Blüten ein wahres Seelenelexier.

Schon die alten Chinesen kannten die Magnolie, allerdings war der Baum dort den Kaisern vorbehalten und nur verdiente Untertanen erhielten ihn als besondere Auszeichnung. Aber die Magnolie ist sogar noch älter und ihre Entwicklungslinie reicht bis in die Anfänge der Pflanzenwelt vor über 100 Millionen Jahren zurück. Nur Moose und Farne sind älter als diese Pflanzen, die eine frühe Übergangsform zwischen Nadel- und Laubbäumen bilden. So sieht die Frucht der Magnolie einem Kiefernzapfen auch sehr ähnlich.

Wussten Sie dass je älter die Magnolie wird umso üppiger auch ihre Blütenpracht ist? Wer eine Magnolie im eigenen Garten pflanzen möchte, sollte bei der Wahl des Standortes darauf achten das die auch Tulpenbaum genannten Pflanzen sehr groß, bis zu acht Metern, werden können. Magnolien sollten nicht geschnitten werden, um die ursprüngliche Wuchsform nicht zu verändern und auch weil Magnolienwunden schlecht heilen und aus mehrjährigem Holz sowieso keine neuen Zweige austreiben.

Magnolien lieben einen sonnigen Standort und einen kalkarmen, leicht säuerlichen Boden und benötigen in den ersten Jahren sehr viel Wasser. Am besten pflanzt man sie im Frühjahr oder Herbst.

Wer eine Mangnolienhecke haben möchte, sollte sich statt für den Baum für die immergrüne „Magnolia grandiflora“ entscheiden, die einen perfekten Wind- und Sichtschutz bildet. Ihre weißen Blüten schimmern wie Juwelen.

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