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Malven – Heilpflanze mit berauschender Blüte

Malven - Heilpflanze mit berauschender Blüte

Die Blüte der Malve ähnelt dem Hibiskus der ebenfalls zu den Malvengewächsen zählt.

Die Malve ist seit jeher schon im Garten oder im Topf als Nutz- und Zierpflanze zu Hause. Mit ihren zartrosa gefärbten Blüten ist sie ein Merkmal der ländlichen Idylle. Seit hunderten von Jahren ist sie in den Bauerngärten bekannt und galt in der Antike schon als Gemüse und Heilpflanze.

Malven Vorkommen:

Heute ist sie in der Hauptsache als Zierpflanze in den Gärten zu sehen. Leider ist sie in der Vase nicht sehr lange haltbar. Auch als Gemüsepflanze wird sie nicht mehr genutzt. Die Malve als Heilpflanze kommt doch schon des öfteren vor, seltener als Einzelpflanze als in Mischungen von Tee oder in Bonbons gegen Heiserkeit und Halskratzen.

Malven Heilwirkungen:

Bronchitis, Fieber, Hautentzündungen, Weißfluss, Kehlkopf- und Stimmbandentzündungen, Magen- und Darmentzündungen, Mund- und Rauchentzündungen.

Sammelzeit:
Wurzeln: März bis April und Oktober
Blüten: Juni bis August
Blätter: Juni bis August
Samen: August bis September

Malven Anwendung:

Malve darf man nicht kochen, man darf sie nur im Kaltauszug zubereiten. Als Tee getrunken hilft die Malve gegen Erkrankungen der Atmungsorgane und Fieber. Mit ihrer schleimlösenden und schmerzlindernden Eigenschaften ist sie besonders bei Reizhusten eine gute Hilfe. Auch bei Entzündungen der Verdauungsorgane kann die Malve helfen. Äußerlich wird sie in Form von Kompressen und Breiumschlägen eingesetzt. Sie weicht die betroffenen Stellen auf und fördert dadurch die Heilung.

Arten der Malve:

Malvengewächse gibt es in sehr großer Vielfalt. Es gibt in etwa 240 Gattungen. Was viele nicht wissen, botanisch gehören Linde, Kakao und Baumwolle zu den Malvengewächsen. Das besondere an der Pflanzenfamilie ist, dass es Gehölze, Stauden und ein- und zweijährige Pflanzen gibt. Zudem sehen einige Gattungen sich zum verwechseln ähnlich.

Malven - Heilpflanze mit berauschender Blüte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihre Malvenpflanze

Bester Standort für die Pflanze:

Sie stellen keine großen Ansprüche an den Boden und auch nicht an den Standort. Sie liebt sonnige aber auch halbschattige Standorte und kommt auch im Hochsommer mit kurzen Trockenperioden sehr gut klar. Dieses liegt an den Pfahlwurzeln die sehr tief in den Boden wächst und somit an die tiefer liegende Feuchtigkeit heran kommt. Staunässe mögen sie aber absolut nicht, sie verkümmern sehr schnell und gehen dann auch ein.

Auch mögen die Malven keinen Torf, lieben aber kalkhaltigen, humosen und durchlässigen Böden. Setzt man die Pflanze in den Garten, muss man darauf achten wie groß die Pflanze wird. Es gibt Malvensorten, die bis zu eineinhalb Meter lang werden. Da muss man auf den Pflanzabstand achten damit sie sich nicht gegenseitig erdrücken.

Die Wildstauden werde bis zu sechzig Zentimeter groß und sind als Heilpflanze besonders geeignet. Sie ist besonders gut geeignet für Bauern- und Naturgärten, Staudenbeete oder auch Steingärten. Das pflanzen in einem Kübel oder großen Topf geht auch ohne Probleme. So hat man auch die Möglichkeit sie auf der Terrasse oder sogar auf dem Balkon zu halten.

Bekannte Wildstauden:

Zu den heimischen Wildstauden zählen wir die Moschus-Malve ( Malva moschata ), die Wilde Malve ( Malva sylvestris ), die Rosen-Malve ( Malva alcea ) und die Weg-Malve ( Malva neglecta ) Die Familie der Malven ist jedoch sehr viel größer. Die Stockrose, der Eibisch und der Echte Eibisch gehören auch zu den Malvengewächsen.

Malven Pflege:

Beim Gießen muss man darauf achten, das man nicht zu viel aber auch nicht zu wenig gießt. Eine genügende Düngung sollte auch sichergestellt sein. Zu hoch wachsende Malven sollte man stützen und binden da die sehr windanfälligen Blumen sonnst sehr leicht knicken.

Vermehrung der Malve:

Malven werden durch Aussaat vermehrt, dieses ist einfach und problemlos.

Malven – Heilpflanze mit berauschender Blüte
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Ein Kommentar

  1. Krzysztof Derdacki

    ich lese gerade über die malve und rosenwurz, interessant

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