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Was für Rasenmäher gibt es?

Wenn Du einen Rasenmäher kaufen möchten, dann solltest Du Dir genügend Gedanken machen, denn nicht jeder Rasenmäher ist für alles geeignet. Es gibt inzwischen auf dem Markt so viele verschiedene Arten und Typen von Rasenmähern, das man dabei schon seine liebe Not hat, wenn man sich entscheiden muss. Wichtig ist für die meisten, dass der Rasenmäher das Gras im Garten kürzt, aber es gibt für jede Art von Gras einen bestimmten Rasenmäher.

Der Sichelmäher

Das gängigste und meistgekaufte Modell ist der Sichelmäher. Den Sichelmäher gibt es als handgeführten Rasenmäher und als Aufsitzmäher. Außerdem gibt es ihn in drei Ausführungen und das wäre der Benzin-Sichelmäher, Akku-Sichelmäher und der Elektro-Sichelmäher.

Bei der Nutzung dieser Rasenmäher gibt es einige Unterschiede. Der Benzin-Sichelmäher ist besonders geeignet für große Flächen, sind daher sehr leistungsstark. Beim Akku-Sichelmäher haben Sie viel Freiheit beim mähen, anders als beim Elektro-Sichelmäher, da man hierbei immer ein Kabel mitführen muss. Der Elektro-Sichelmäher ist für eine Fläche von 50 bis 400 Quadratmetern gut geeignet. Aber alles in allem ist der Sichel-Rasenmäher sehr beliebt und auch von der Handhabung recht einfach.

Der Mulchmäher

Eine weitere Art von Rasenmähern ist der Mulchmäher. Einen Mulchmäher verwendet man dann, wenn man wirklich sehr häufig mähen muss, also in der Wachstumszeit alle drei bis fünf Tage. Hier werden die Rasenabfälle wieder verwendet, indem man sie einfach als neuen Nährstoff für den Rasen liegen lässt. Der Rasenschnitt muss nicht aufgesammelt werden und so spart man dabei natürlich Zeit, auch wenn hier das Rasenmähen öfters wiederholt werden muss.

Der Balkenmäher

Sehr bekannt ist auch der Balkenmäher und dieser eignet sich besonders für Weiden, Wiesen und unwegsames Gelände, eben für alle großen Flächen. Ein großer Vorteil beim Balkenmäher ist, dass sich das Schneidewerk nicht verstopft, egal wie hoch oder nass das Gras ist. Zeit für Zeit ist es aber notwendig, dass man die Schneidemesser schärft.

Ein Balkenmäher wird außerdem mit Benzin betrieben und so kann man leicht in seiner Nähe einen kleinen Benzinkanister mitführen, wenn man schon eine große Fläche mit einem Mal mähen möchte. Viele Hersteller bauen solche Balkenmäher, das diese mittels verschiedener Aufsätze leicht umgebaut werden können, zu Schneeräumer, Kehrmaschine, Streuwagen oder auch zu einer Motorhacke.

Die Motorsense

Wenn Du viel Gras zwischen Gehölzen, unebenen Boden oder Gestein schneiden willst, dann bist du mit der Motorsense genau richtig. Früher mussten einst die Leute die Sense schwingen, was eine anstrengende schweißtreibende Arbeit war und heute braucht man die Sense nur am Gras entlang führen und schon wird das Gras gekürzt.

Für Randbeschneidungen reichen auch die kleinen Ausführungen, die Rasentrimmer genannt werden. Solche Motorsensen gibt es mit Benzin- oder Elektroantrieb und beim Kauf sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, das eine Schutzabdeckung am Schneidemesser vorhanden ist.

Der Spindelmäher

Die älteren Semester unter den Gärtnern kennen mit Sicherheit den Spindelmäher und auch wenn dieser nicht mehr sooft zu sehen ist, wird dieser immer noch hergestellt, weiterentwickelt und verkauft.

Spindelmäher gibt es als Handmäher, Aufsitzmäher und als motorisierte Rasenmäher und ist geeignet für kleinere Rasenflächen bis zu 100 Quadratmetern. Diese Art des Rasenmähens ist auf jeden Fall eine der schonensten und saubersten Möglichkeiten für den Rasen.

Der Luftkissenmäher

Wenig bekannt ist der Luftkissenmäher und dieser wird hauptsächlich dort verwendet, wo eben Rasenmäher schwer zu führen sind, wie eben an Hängen. Der Luftkissenmäher gleitet über den Rasen und lässt sich leicht lenken. Man kann den Luftkissenmäher nur dort verwenden, wo das Gras nicht so dick wächst, da sonst das Luftkissen Schaden nimmt. Ausgestattet sind Luftkissenmäher mit Elektromotoren oder 4-Takt-Motoren.

Welche Hersteller sind die Besten?

So pauschal kann das nicht gesagt werden, da jeder Hersteller seine eigene Art von Rasenmäher anbietet und dann musst Du einfach für Dich und Deinen Rasen die Vorteile raussuchen. Egal, ob dies dann am Ende ein Gardena, Wolf, Viking oder Honda wird. Wichtiger ist einfach, dass der Rasenmäher den Ansprüchen gerecht wird.

Bei den Rasenmähern ist es wichtig, das man den Richtigen für seinen Rasen findet und nicht unbedingt das billigste Produkt kauft, sondern eher auf die Qualität achtet und natürlich solltest Du hinterher froh sein, über Deine Entscheidung und jedes Mal den Rasen mit Freude und Spaß mähen.

Im 18. Jahrhundert wurden die Schloss- und Parkanlagen noch mit Sensen und Scheren kurz gehalten. Pro Park wurden oft bis zu 50 „menschliche Rasenmäher“ benötigt. Doch durch Sportarten wie Cricket oder Tennis, die einen sehr pflegebedürftigen Rasen benötigten, wurde der erste Rasenmäher 1832 patentiert.

Die Entwicklung ging seitdem zügig voran und unterschiedliche moderne Rasenmähertypen haben sich entwickelt.

Der automatische Rasenmäher

Der automatische Rasenmäher ist die neuste Erfindung und auf direktem Vormarsch. Diese Rasenmäher sind mit einem Akku, also einer Batterie ausgestattet. Diese werden über die Steckdose am Haus aufgeladen. Der automatische Mäher ist nicht GPS gesteuert, er findet aber trotzdem seinen Weg durch den Garten und fährt alleine an die Steckdose zum aufladen zurück.

Diese Rasenmäher sind sehr leise, weshalb sie vor allem in der Nacht gerne betrieben werden. Sie mähen selbstständig den Rasen und stören dabei niemanden. So hat man immer einen gepflegten und kurz geschnittenen Rasen.

Allerdings sind diese Rasenmäher noch relativ teuer und nur für kleine bis mittelgroße Gärten geeignet.

Der Benzinrasenmäher

Benzinrasenmäher sind sehr beliebt, denn sie haben viele Vorzüge. Sie sind für große und sehr große Gärten geeignet. Denn gerade bei großen Gärten können Kabel schon zum Problem werden.

Hier kann der Benzinrasenmäher voll auftrumpfen. Einfach Benzin tanken und ab geht´s. Benzinrasenmäher sollten aber in regelmäßigen Abständen zu einem Kundendienst. Hier werden Motorleistung, Ölstand, Ölfilter und so weiter gecheckt also fast schon wie bei einem Auto. Zudem werden auch die Messer geschliffen.

Oder besser Elektrorasenmäher?

Der Elektrorasenmäher hat die selben Vorteile wie ein Benzinrasenmäher, setzt diesem aber noch einen Trumpf auf. Denn Elektro-Rasenmäher müssen nicht zum Kundendienst. Lediglich die Mähmesser sollten ab und an geschliffen werden. Elektrorasenmäher brauchen weder Kabel, noch Öl oder Benzin. Sind also auch sehr leicht in der Handhabung.

AKKU Rasenmäher

Diese Rasenmäher waren in der Vergangenheit nicht besonders beliebt. Sie sorgten für viel Wut und Ärger. Aber dank dem Lithium-Ionen-Akku kann sich auch dieses Rasenmähermodell wieder sehen lassen. Eine gute Alternative zu anderen Rasenmähern ist er dennoch nicht. Vor allem bei großen Flächen kann der Akku schneller leer sein und der Rasen ist noch nicht fertig gemäht. Für ganz kleine Gärten, wie Vorgärten ist er allerdings durchaus ratsam.

Für die Bequemen- Rasentraktor

Der Rasentraktor ist auch als Aufsitzer oder Aufsitzrasenmäher bekannt. Er kommt vor allem bei sehr großen Gärten zum Zug. Nicht nur Kinder sehen ihn als großes Spielzeug an. Mit diesen Mähern kümmert sich auch der Vater gerne um den Rasen.

Aber die Anschaffung eines Rasentraktors ist schon sehr teuer und auch die Unterhaltskosten übersteigen die der anderen Rasenmäher enorm. Rasentraktoren gibt es zwar von billig bis teuer aber Billige sind meist nicht zu empfehlen.

Meist lohnen Rasentraktoren erst ab etwa 1.000 Quadratmeter Rasenfläche. Gerade bei Rasentraktoren lohnt es sich auf gebrauchte Rasenmäher zu schauen. Viel Spaß macht der Aufsitzmäher allerdings nur, wenn viel freie Rasenfläche zum Mähen ist, viele kleine Hindernisse stören doch ziemlich beim Mähen mit dem großen Rasenmäher.

Aufsitzmäher fahren mit Benzin und benötigen ebenfalls einen Kundendienst. Sie verfügen aber über einen großen Auffangkorb, den man deutlich weniger ausleeren muss. Weshalb das Mähen mit einem Aufsitzer zügig von statten geht.

Der Balkenmäher

Zu den ältesten Modellen gehört der Balkenmäher. Er dient vor allem dazu große Wiesen zu mähen. Dieser Mäher diente vor allem den Bauern bei der Landwirtschaft. Im Privathaushalt werden sie eher weniger benutzt und daher auch immer seltener hergestellt.

Kennen sie den Schlegelmäher?

Bekannt ist er nicht besonders, aber er funktioniert bestens.

Spindelmäher

Dieser Rasenmäher ist der Klassiker und das Urmodell aller Rasenmäher . Er schneidet das Gras schnell und sauber. Der Anschnitt bleibt zudem saftig grün. Er schneidet Gras wie mit einer Schere.

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Rasenmäher Hersteller

Eine Menge Auswahl an Rasenmähern wird Dir im Laden angeboten. Für welchen Hersteller und welches Modell soll man sich nur entscheiden.

 

Hersteller Honda:

Die meisten denken bei Honda an Autos und Motorräder. Aber Honda gehört auch zu den großen Rasenmäherherstellern. Honda bietet Dir ein breites Spektrum an Elektro- und Benzinrasenmähern. Aber auch Rasentraktoren und Wiesenmäher sind weitere Produkte der bekannten Firma.

 

Hersteller Wolf:

Wolf Garten bietet alles was der Gartenfreund für einen schönen und gepflegten Garten benötigt. Die Firma Wolf bietet ein großes Spektrum an Benzinrasenmähern an.

Für kleinere Gärten bietet Wolf sogar die kostengünstige Variante, die Spindelmäher an. Spindelmäher sind nur von Hand zu bedienen und sorgen so für eine umweltfreundliche Mähtechnik. Diesen Rasenmäher kann man ganz leicht zu jeder Tageszeit benutzen, denn er ist sehr leise, da er nicht durch eine Maschine betrieben wird. Rasenmäher werden auch mit Elektro- und Akkubetrieb angeboten, sowie für sehr große Gartenanlagen Rasentraktoren.

 

Hersteller AL-KO:

Hauptaufgabengebiet von der Firma AL-KO sind Benzinrasenmäher. Hier werden Dir ungefähr 40 verschiedene Modelle angeboten.

 

Hersteller Viking:

Rasenroboter heißt hier es hier. Das Spezialgebiet wechselt. Hier werden aber auch die üblichen Rasenmäher, wie Elektrorasenmäher, Benzinrasenmäher und Rasenmäher mit Akkubetrieb angeboten.

 

Hersteller Toro:

Hier wird Dir die etwas teure Variante an Rasenmähern vorgestellt. Nur wenig Angebote, aber dafür sehr exklusiv.

 

Hersteller John Deere:

Dieser Hersteller ist eher auf die Bedürfnisse von Profimähern abgestimmt. Geeignet für sehr große Gärten oder auch Landschaftsgärtner.

 

Hersteller Brill:

Bei Brill wird Dir wieder ein sehr breites Spektrum an Rasenmähern angeboten. Ein Spezialgebiet ist hier nicht zu erkennen. Auch die kleinen handbetriebenen Rasenmäher, die ohne Strom und Benzin auskommen werden bei Brill wieder angeboten.

 

Hersteller Solo:

Auch hier werden wieder sowohl Benzinrasenmäher, als auch Elektrorasenmäher angeboten. Auch die beliebten Rasentraktoren bei sehr großen Gärten kommen hier nicht zu kurz. Hier wird im Gegensatz zu anderen Unternehmen eine große Auswahl angeboten.

 

Die richtige Wahl treffen…

Bei der Auswahl musst Du bedenken, was für Deine Rasenfläche benötigt wird. Ist ein eher kleiner Garten zu mähen oder ein großer? Wo befinden sich die Elektroanschlüsse. Wo ist der Kompost oder die Biotonne, bei dem man das Schnittgut abladen kann?

  • Elektrorasenmäher
      • Vorteile

    Geringerer Lärmpegel, als bei benzinbetriebenen Rasenmähern. Nicht so wartungsintensiv und oft kostengünstiger in der Anschaffung.

      • Nachteile

    Das mitzuführende Kabel kann störend beim Mähen sein. Je nach Elektroanschluss ist ein Umstecken notwendig oder eine längere Kabelrolle einzusetzen. Für größere Gärten praktisch vollkommen ungeeignet.

  • Benzinrasenmäher
      • Vorteile

    Die Leistung von Benzinrasenmähern ist oft stärker, als bei Elektrorasenmähern. Sie schneiden deshalb auch oft sauberer. Auch bei größeren Rasenflächen wird ein Benzinrasenmäher nicht müde.

      • Nachteile

    Die Wartung bei benzinbetriebenen Rasenmähern ist nicht zu unterschätzen. Auch ist das Rasenmähen in speziellen Wohngebieten zu bestimmten Uhrzeiten kritisch, weil Benzinrasenmäher doch eine gewisse Lautstärke mit sich bringen.

  • Akkurasenmäher
      • Vorteile

    Akkurasenmäher sind geräuscharm und die Betriebskosten sind sehr gering. Sie sind umweltschonend. Man muss kein Kabel mitführen. Rasenflächen lassen sich bequem bis zu 400m² mähen.

      • Nachteile

    Hohe Anschaffungskosten. Zubehör ist oft nicht inklusive, welches aber in manchen Fällen dringend benötigt wird.

Auf Ausgabe achten:

Je nach Wegstrecken, die zurück gelegt werden, sollte der Auffangkorb nicht zu klein sein, deshalb solltest Du die Wahl hier äußerst genau treffen.

Was für Rasenmäher gibt es?
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2 Kommentare

  1. Zuallererst möchte ich dich für deine gute Darstellung der verschiedenen Modelle äußerst loben. Hervorragend! Allerdings würde ich dir Empfehlen genauer auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Rasenmäher einzugehen, sodass der Leser mit mehr nützlichem Wissen deine Website verlässt.

    Wie gesagt, eine sehr gute Zusammenfassung. Bin sehr zufrieden!

    Mach weiter so, man findet heutzutage nur wenige gute Zusammenfassungen.
    Mfg

  2. Wiesenmäher nicht vergessen: Wiesenmäher finden ihre Verwendung bei Menschen, die ihren Rasen seltener mähen (beispielsweise ein oder zweimal im Jahr), damit der Rasen „verwildert“ aussieht. Der Wiesenmäher, auch unter den Bezeichnungen Allmäher oder Gestrüppmäher bekannt, ist also für länger nicht gemähte Bereiche gedacht. Sowas ist in Frankreich eher vorstellbar als in England, wo dem Rasen viel mehr Bedeutung beigemessen wird. In Deutschland hat der Wiesenmäher erst seit einigen Jahren an Beliebtheit gewonnen, weil die Menschen sich aus Zeitmangel oft nicht mehr so intensiv um ihren Rasen kümmern.

    Die Wiesenmäher in Deutschland hatten anfangs ein hohes Gefahrenpotential, da sie an der Vorderseite offen waren, also schnell z.B. kleineren Tieren gefährlich werden konnten, die sich im hohen Gras versteckten. Also mussten die Wiesenmäher geändert werden, um den deutschen Sicherheitsvorschriften gerecht zu werden.

    Seitdem sind die Verkäufe des Wiesenmähers in Deutschland gestiegen. Zum Großteil wird der Wiesenmäher wegen seiner Eigenschaft gekauft, nicht so empfindlich bezüglich der Rasenlänge und -Dichte zu sein. Das spart Zeit, da ein normaler Sichelmäher schon mit Graslängen ab 20 cm Probleme bekommen kann, weshalb damit zum Mähen mehrere Mähvorgänge erforderlich werden. Entsprechend seinem Namen ist der Wiesen- oder Gestrüppmäher sehr robust, kleine Äste und Steine können dem Mähwerk nichts anhaben, das einen stärkeren Motor als Gartenmäher besitzt.

    Zum Zerkleinern werden Sichelmäher, Kreisel- oder Tellermäher eingesetzt, also Freischneider. Aber auch Scherenschneider sind einsetzbar, wie der Balkenmäher beweist. Ab einer zu mähenden Fläche ab 200qm kann man wegen der höheren Anschaffungskosten ebenso gut über einen Rasentraktor nachdenken, mit dem die Arbeit natürlich bequemer ist. Nachteile beim Wiesenmäher sind teils starke Vibrationen durch den größeren Motor, hohe Lautstärke sowie unsauberer Schnitt. Natürlich sind auch die Anschaffungskosten höher.

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