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Salbei

Salbei

Wussten Sie dass es mehrere Hundert Sorten von Salbei (Salvia) gibt? Der Salbei spielt nicht nur in der KĂĽche sondern auch als Heilkraut eine wichtige Rolle.

Schon die Griechen haben geglaubt, dass sie ihre Geisteskraft verstärken konnten, wenn sie Salbeiblätter kauten. Und so ganz verkehrt scheint diese Annahme gar nicht zu sein, wenn man bedenkt, dass heutzutage daran gearbeitet wird, aus den Wirkstoffen des Salbeis ein Medikament gegen Alzheimer herzustellen.

Salbei ist auf der ganzen Welt verbreitet und es gibt in als ein-, zweijährige und als ausdauernde Pflanze. Er kommt als krautige Pflanze und in Form von Halbsträuchern und Sträuchern vor. Auch im Garten wird sie, wegen ihrer dekorativen, ährenartigen, violetten Blüten, als Schmuckpflanze immer beliebter.

Die Pflanze, mit den haarigen Stängeln und den graugrünen Blättern,  stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und stellt an den Standort eher geringe Ansprüche. Sonne und durchlässige Erde sind alles was der Salbei braucht um zu gedeihen. Man kann ihn auch gut auf der Fensterbank aussäen. Wenn man im April mit der Aussaat beginnt kann man den Salbei schon im Juni ins Freiland umpflanzen. Man sollte ihn im Abstand von ungefähr 25 Zentimetern pflanzen, damit die Pflanzen genügend Freiraum haben, um sich entwickeln zu können.

Salbei lässt sich außerdem wie viele andere Kräuter durch Stecklinge vermehren und im Topf heranzüchten. Er kann dann ebenfalls ins Beet gepflanzt werden.

Wer Salbei als Heilmittel nützen möchte, sollte ihn vor der Blüte ernten, da dann die Wirkstoffe und Aromen am intensivsten sind. Zu der Zeit meiden sogar Schädlinge wie Raupen, Schnecken oder Fliegen die Pflanzen. Es ist so auch sinnvoll, Salbei neben Pflanzen anzupflanzen, die für Schädlinge anfällig sind.

Da der Salbei immergrün ist lässt er sich auch im Winter noch frisch ernten.
Gerade jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit ist Salbeitee besonders beliebt, da seine entzĂĽndungshemmende und adstringierende Wirkung gegen EntzĂĽndungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt werden kann. Salbei soll auĂźerdem eine SchweiĂźhemmende Wirkung haben.

Allerdings sollte man Salbei, wie übrigens die meisten Heilkräuter, nicht über längere Zeit in hoher Dosis einnehmen. Das ätherische Öl kann durch seinen Gehalt an Thujon giftig wirken.
Auch MĂĽtter die stillen sollten keinen Salbeitee trinken, da dann der Milchfluss versiegen kann.

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