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Unkrautstecher Fiskars Test – Löwenzahn und Disteln bekämpfen

Fiskars Unkrautstecher

Unkrautstecher Fiskars Test - Löwenzahn und Disteln bekämpfen
6.06

Wirkung gegen Unkraut

5/10

    Anwendung

    7/10

      Langzeitwirkung

      6/10

        Umweltschutz

        8/10

          Preis

          5/10

            Vorteile

            • Bequemes Arbeiten
            • Umweltschutz
            • 5 Jahre Garantie
            • gute Verarbeitung
            • man sieht cool dabei aus

            Nachteile

            • Preis
            • kleine Löcher bleiben zurück
            • nicht für grosse Leute geeignet

            Unkraut im Rasen und in Beeten sieht kein Gärtner und Gartenliebhaber gern. Insbesondere Löwenzahn, Disteln oder Ampfer haben sehr lange Pfahlwurzeln und lassen sich von Hand kaum restlos entfernen. Versucht man, diese Unkräuter von Hand aus dem Boden zu ziehen, reißt man meist nur den sichtbaren grünen Blattanteil ab.

            Die Wurzeln bleiben im Boden und treiben munter wieder aus. Die scheinbare Unkrautfreiheit hat nur ein paar Tage Bestand. Hier kommt der innovative Fiskars Unkrautstecher ins Spiel. Er wurde insbesondere als Löwenzahn Unkrautstecher entwickelt und ist für alle Unkrautpflanzen mit Pfahlwurzeln perfekt geeignet

            Diverse Unkrautstecher im Test

            Unkrautstecher Fiskars Test - Löwenzahn und Disteln bekämpfen

            Fiskars Unkrautstecher

            Nach viele fruchtlosen und unbefriedigenden Versuchen mit anderen, oft günstigeren, Unkrautstechern bin ich auf Empfehlung eines Gärtners beim Fiskars Unkrautstecher gelandet. Er hat ihn mir wärmstens empfohlen. Ich hatte vorher schon Geräte von Westfalia und Gardena getestet. Mit beiden war ich überhaupt nicht glücklich.

            Der GARDENA-Unkrautstecher (ArtNr. 648932) hat zwar seinen Dienst irgendwie getan, aber ich musste dafür die ganze Zeit des Unkrautjätens auf den Knien im Garten herumrutschen, hatte schmutzige Hände und einen schmerzenden Rücken. Das Gerät von Westfalia hatte im Prinzip ein ähnliches Verfahren wie der Fiskars, griff aber das Unkraut überhaupt nicht gut.

            Also dann doch der Fiskars

            Der Fiskars Unkrautstecher wird mit einer UVP von 46,95 Eur angegeben. Bei Amazon erhält man ihn derzeit für 34,95 Eur und die Lieferung ist kostenlos. Nach dem Auspacken hat man ein schwarz/oranges Gerät in der Hand, dessen Bedienung eigentlich selbst erklärend ist. Auf dem Karton gibt es aber eine kleine Anleitung. Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck. Die 5 Jahre Garantie, die man erhält, sprechen ja auch für sich. Das unten folgende Video zeigt mit einem Augenzwinkern die Handhabung des Fiskars Unkrautstechers.

            Tipps für einen erfolgreichen Einsatz:

            • bei feuchtem Boden funktioniert der Unkrautstecher am Besten (gilt nicht bei Lehmboden, der klebt dann zu arg)
            • Pflanzen mit Pfahlwurzeln lassen sich am besten entfernen, für kriechende Pflanzen weniger geeignet
            • man muss die Greifarme wirklich direkt über dem Zentrum der Pflanzen einstechen, sonst reisst man nur einen Teil der Pflanze heraus
            • nach dem Entfernen bleiben bis zu 5cm große Löcher zurück, einfach mit Erde oder Sand auffüllen und antreten

            Beim Ansetzen des Unkrautstechers sollte man wirklich auf das präzise Arbeiten achten. Wenn man die Wurzel nicht genau in der Mitte trifft, reißt man nur die Erde drum herum lose. Man kann aber zur Not auch noch ein zweites oder drittes Mal ansetzen. Irgendwann erwischt man Löwenzahn, Distel, Ampfer und Co.

            Der Löwenzahn Unkrautstecher mit Pfiff


            Mal ehrlich, irgendwie ist der Fiskars auch ein cooles Gartengerät. Das Auswerfen des Unkrauts mit der orangenen Manschette hat was von einer Pumpgun. Den Abfallsack, der natürlich in mindestens 1m Abstand stehen sollte, anvisieren, Griff mit Schwung repetieren und das ausgerissene Unkraut fliegt in einem „Nachbar-beeindruckenden“ Bogen in den Abfall. Cooler war Unkrautjäten noch nie 😉

            Man muss sich nicht bücken, macht sich die Hände nicht schmutzig, schont den Rücken und kommt schnell voran. Außerdem wird die Umwelt geschont, man muss keine chemischen Unkrautvernichter einsetzen und ist an der frischen Luft. Wenn der Nachbar von unserer Performance so richtig beeindruckt ist, kommt man auch noch zu einem netten Plausch über dem Gartenzaun.

            Unser Unkrautstecher Testsieger

            …. ist also eindeutig der Fiskars. Die Vor- und Nachteile sind weiter oben noch einmal zusammengefasst. Wobei die Nachteile für mich eigentlich nur in den kleinen zurückbleibenden Löchern zu sehen sind. Die finde ich wirklich verschmerzbar. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die Länge von 100cm. Ich bin nur 161cm groß und für mich ist die Länge absolut ausreichend, so dass ich mit geradem Rücken gut arbeiten kann.

            Für eine größere Person >175cm sieht es schon ein wenig anders aus. Diese große Person muss sich mit dem 100cm Gerät schon etwas bücken, das gibt auf die Dauer einen schmerzenden Rücken. Aber hier hat Fiskars schon reagiert und einen zweiten Unkrautstecher mit einem Teleskopstiel auf den Markt gebracht. Dieser Lässt sich bis zu 119cm verlängern und ist auch für große Gärtner super geeignet.

             Fiskars Unkrautstecher Anleitung

            Unkrautstecher Fiskars Test - Löwenzahn und Disteln bekämpfen

            Fiskars Unkrautstecher Anleitung

            Wie bereits oben geschrieben ist die Handhabung an und für sich selbsterklärend. Folgendermaßen geht man vor:

            • man sticht direkt über dem Zentrum des Unkrautes ein (dazu mit dem Fuß auf die Trittfläche des Hebels fest auftreten),
            • dann kippt man den Hebel über die Griffstange leicht zu sich und schon schließen sich die Edelstahlkrallen um die Wurzel und ziehen sie aus dem Boden,
            • anschließend Unkraut abstreifen (oranger Griff) und weiter geht’s (dabei cool aussehen)
            • hat man das Unkraut nicht 100%ig getroffen, einfach wiederholen
            Unkrautstecher Fiskars Test – Löwenzahn und Disteln bekämpfen
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            7 Kommentare

            1. Meine Erfahrung (mehrjährig):
              Es ist ein großer Unterschied, ob ich den FISKARS bei lockeren norddeutschen
              (oder skandinavischen) Sandböden einsetze – hab' ich bei Oldenburg ausprobiert – hervorragendes Ergebnis – siehe Werbung – alles sieht so leicht und locker aus –
              oder bei schwerem süddeutschen Humusboden – wie bei mir im Allgäu – da braucht man schon viel Geduld und Ausdauer, um auch nur e i n e n der vielen Löwenzähne aus dem Garten zu entfernen – mehrfaches Einstechen nötig – oft ohne Erfolg – und dann ist die "Einstichstelle" so verwüstet, dass man aufgibt.
              FAZIT:
              Der Hersteller sollte unbedingt darauf hinweisen, dass dieses Gerät nur für lockere Böden geeignet ist (Norddeutschland, Skandinavien —-> FISKARS) –
              doch für schwerere Humusböden weniger empfehlenswert ist – das wäre fair!

            2. Das Lieblingsgerät im Garten für meine Frau ist der Fiskars Unkrautstecher, Löwenzahn geht langsam die Puste bei uns auf dem Grundstück aus. 😉

            3. Karsten Brückner

              Wirkung gegen Unkraut

              8.2

              Anwendung

              10

              Langzeitwirkung

              5

              Umweltschutz

              10

              Preis

              5.2

              Es ist echt zum Verrücktwerden! In jedem Frühjahr wird der Rasen mühevoll vertikutiert, gedüngt, gekalkt und gewässert – und ist am Ende doch mit Löwenzahn und anderem „Unkraut“ nur so übersät. Seit im Jahr 2006 , dem Jahr des” Sommermärchens”, bei uns eine Nachbarwiese wegen eines Eigentümerwechsels über einige Monate nicht mehr gemäht wurde, hat sich das Zeugs erst recht breitgemacht!
              Nach mäßig erfolgfreichen Versuchen mit der chemischen Keule setzen wir nun die Geheimwaffe ein:: den Unkrautstecher.
              Dieser wurde als Alternative zu giftigen Unkrautvernichtungsmitteln entwickelt, schließlich möchte man seine Kinder ja nicht auf vergiftetem Grund toben lassen! Die Bedienung des Unkrautstechers ist recht einfach und auch im Stehen möglich, da es über Greifarme verfügt.
              Diese sind aus rostfreiem Stahl gefertigt und oxidieren auch nach mehreren Jahren häufigen Einsatzes nicht. Das Unkraut wird an der Wurzel gepackt und zwar zugleich aus verschiedenen Richtungen. Dabei wird es einfach aus dem Boden gezogen und mit der Wurzel sauber entfernt. Oftmals wird nämlich das Unkraut zwar abgerissen, die Wurzeln verbleiben aber im Boden, so dass sich die ungeliebten Pflanzen schnell wieder munter im Garten verbreiten können. Der Unkrautstecher vermeidet diese Problem. E
              in Zug am Griff und das Unkraut ist entfernt. Für Gartenarbeiter unterschiedlicher Körpergrößen ist der Unkrautstecher mit auch mit Teleskoparmen zu bekommen. Diese können in der entsprechenden Arbeitshöhe eingestellt werden, so dass ein Bücken nicht mehr nötig ist – sehr angenehm. Freilich dürfte es unmöglich seine eine wirklich große Wiese auf diese Weise zu entkrauten – aber für den normalen Garten ist der Unkrautstecher ganz klar das Kampfmittel der Wahl – ob mit oder ohne Teleskoparme! Vorteil der Arme: es ist eine Anpassung an verschiedene Personen möglich, schließlich soll ja nicht nur immer derselbe Mensch das Vergnügen dieser Arbeit haben! Wer in seinem Garten lieber keine Unkrautvernichtungsmittel einsetzen möchte, ist mit dem Unkrautstecher bestens bedient..

            4. Der Fiskars ist im Rasen oder auf der glatten Fläche mit niedrigem Bewuchs ganz gut, aber für Unkraut im Gebüsch ist er doch recht unhandlich und man ist schneller wenn man mit der Hand hinlangt und zupft.

            5. Ich habe den Unkrautstecher von Fiskars auch schon 2 Jahre, aufmerksam bin ich „nur“ über das merkwürdig bekannte Geräusch beim „nachladen“ geworden als der Nachbar damit hantiert hat. Nun haben wir auch so ein Teil und es verrichtet seine nützliche Arbeit im Garten.

            6. Wirkung gegen Unkraut

              6.9

              Anwendung

              8.3

              Langzeitwirkung

              8.3

              Umweltschutz

              10

              Preis

              10

              Ich habe den Fiskars Unkrautstecher nun schon seit 1 Jahr und möchte auch kurz von meinen Erfahrungen berichten:

              Pro: Sehr angenehm ist, dass man sich beim Unkrautstechen nicht bücken muss. Dadurch ist das Unkrautjäten nicht mehr so ein Horror für mich, sondern macht sogar fast Spass.
              Die Verarbeitung des Unkrautstechers ist sehr gut. Ich hatte von Rezessionen gelesen, dass bei manchen Kunden gleich etwas kaputt gegangen wäre. Kann ich mir nicht so recht vorstellen, weil mein Gerät wirklich viel im Einsatz ist und bisher tadellos aussieht und funktioniert.

              Contra: Bei Unkräutern mit sehr langen Pfahlwurzeln bin ich nicht ganz so zufrieden. Die Greifarme sind dafür etwas zu kurz und reißen manchmal nur den oberen Teil der Wurzeln ab. An der Stelle treiben die Unkräuter dann oft neu aus. Ich wünschte mir einfach längere Greifarme.

              Fazit: Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit dem Fiskars und würde ihn jederzeit weiterempfehlen. Den Preis finde ich angemessen und auch die kleinen zurückbleibenden Löcher finde ich wirklich nicht schlimm. Ich fülle die mit Mutterboden auf und schon nach wenigen Tagen sieht man absolut nichts mehr. Chemische Unkrautentferner kommen für mich aus ethischen Gründen nicht in Frage.

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