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Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) gehört zu den  Wolfsmilchgewächsen und ist besonders in der Advents- und Weihnachtszeit eine begehrte Zimmerpflanze.

Auffallend ist der Weihnachtsstern, der auch Adventsstern, Christstern oder Poinsettie genannt wird, besonders durch seine intensiv gefärbten Hochblätter (Brakteen), die oft fälschlicherweise für Blütenblätter gehalten werden.

Ursprünglich kommt der Weihnachtsstern aus den tropischen Laubwäldern Mittel- und Südamerikas. Nachdem er als Zierpflanze in andere tropische und subtropische Regionen kam, ist er dort vielfach verwildert. Erstmals nach Europa kam die Pflanze 1804 nachdem der Naturforscher Alexander von Humboldt sie in Amerika entdeckt hatte.

Inzwischen zählt der Weihnachtsstern zu den zahlenmäßig am häufigsten angebauten blühenden Zimmerpflanzen, auch wenn der Verkauf stark saisongebunden ist, da man die Pflanzen nur in der Adventszeit verkaufen kann. So ist es auch kam verwunderlich, dass man den Weihnachtsstern mit den ursprünglich roten Hochblättern inzwischen in allen möglichen Farben zwischen rot und weiß und auch in verschiedenen Wuchsformen bekommen kann.

Die eigentlichen Blüten des Weihnachtssterns sind eher klein und unscheinbar und sitzen im Zentrum der farbigen Hochblätter. Die in unseren Breiten gezüchteten Pflanzen zeigen ihre kleinen grünen Blüten  mit dem gelben Rand nur zur Weihnachtszeit, wohingegen sie an ihrem Heimatsstandort fast das ganze Jahr über blühen.

Weihnachtssterne sind Kurztagspflanzen, die nur dann blühen wenn für nicht mehr als 12 Stunden Licht bekommen. So wird bei der Zucht dann auch mit Hilfe schwarzer Folien ab Oktober oder November dafür gesorgt, dass sie pünktlich zum ersten Advent blühen.

Leider sind auch die Weihnachtssterne bei uns zur reinen Wegwerfpflanze geworden, obwohl es sich bei ihnen nicht um einjährige Pflanzen handelt. Wer länger etwas von seinem Weihnachtsstern haben möchte, sollte  ihn zwischen März und April zurückschneiden und in frische Erde umtopfen.

Weihnachtssterne können im Sommer gut im Freien stehen. Wer die Pflanze pünktlich zur Adventszeit wieder zum blühen bringen möchte, sollte sie ab Oktober/November jeden Tag mit einem lichtundurchlässigen Eimer abdecken um die Nacht zu Verlängern. Meistens fangen die Pflanzen aber auch ohne diese Maßnahme wieder an zu blühen, dann aber ehre im Januar und nicht pünktlich zu Weihnachten.

Weihnachtssterne benötigen nur relativ wenig Wasser und vertragen keine Staunässe. Während der Blütezeit und wenn die Pflanze wächst kann man mit herkömmlichem Pflanzendünger nach Herstellervorschrift düngen. Sie brauchen außerdem viel Licht und auch direkte Sonne und während der Blüte Temperaturen  zwischen 15 und 22 °C.

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