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Zecken im Garten – die unterschätzte Gefahr

Ixogon Zeckenrollen

Zecken im Garten - die unterschätzte Gefahr
8.4

GESAMTURTEIL

8/10

    Vorteile

    • Markenprodukt aus Deutschland
    • Tötet Zecken in Ihrem Garten mithilfe der Natur
    • Mittel gegen Zecken, behandelt bis zu 500 m²
    • Minimiert das Risiko von Borreliose und FSME
    • viele echte positive Kundenbewertungen

    Nachteile

    • keine bekannt
    Zecken im Garten - die unterschätzte Gefahr

    Zecken im Garten – die unterschätzte Gefahr

    Der gemeine Holzbock, oder die Zecke (Ixodes ricinus) verbreiten sich immer mehr. Ein Zeckenbiss kann für uns Menschen fatale Folgen haben. Sie lauern nicht nur im Wald oder an Wegrändern, nein auch in unserem Garten liegen sie auf der Lauer um Menschen und Tiere zu befallen.

    Nicht immer kommt es dadurch zu einer Entzündung oder einer Übertragung der Borreliose Bakterien oder der FMSE Erreger.

    Immer mehr Erkrankungen durch Zeckenbisse

    Diese Erkrankungen breiten sich immer mehr nach Norden aus. Lange waren die Gebiete ums Mittelmeer bis hin zu den südlichen deutschen Bundesländern die Gebiete, in denen die Gefahr bestand sich durch einen Zeckenbiss zu infizieren.

    Zeckenrollen bewirken sie etwas?

    Das Prinzip ist scheinbar einfach. Wie der Hersteller erklärt, gehören Mäuse zu den Wirtstieren der Zecken. Hat man Mäuse im Garten, hat man auch Zecken. Ergo müssen also nur die Zecken im Fell der Mäuse bekämpft werden, um die Parasiten aus dem Garten zu vertreiben. Eine mit Pestiziden getränkte Watte wird in ein Papierrolle gesteckt und die Mäuse holen diese Watte zum Polstern ihrer Nester. Durch den Fellkontakt mit den Pestiziden sollen dann die Zecken vergiftet werden. Einfach ein Paar solcher Zeckenrollen im Garten verteilen und schon soll man von den Parasiten befreit sein.

    Expertenmeinung zu Zeckenrollen!

    Es stimme zwar, dass Mäuse als Wirtstiere benutzt werden, aber es gibt ja noch andere Tiere die diese Funktion auch übernehmen. Was ist mit all den Vögeln, oder den Igeln? Einen gewissen Effekt hätten die Zeckenrollen zwar, aber brächten nicht den erwünschten Erfolg. Die Versprechungen der Herstellen würden bei weitem nicht erfüllt.

    Fünf vorbeugende Maßnahmen gegen Zecken

    1. Regelmäßig den Rasen mähen – Ein kurz gehaltener Rasen bieten für die Zecke keinen Sonnenschutz, und es wird keine Feuchtigkeit gespeichert.
    2. Moos entfernen – Moos sorgt für ein feuchtes Klima, das mögen die Spinnentiere, deshalb Moos entfernen.
    3. Laub aufsammeln – Laubhaufen entsorgen, denn diese bilden ein feuchtes Klima und das lieben Zecken.
    4. Bäume und Sträucher schneiden – Sträucher und Bäume spenden Schatten und schaffen dadurch ideale Bedingungen. Sonnige Gärten sind weniger mit Zecken befallen.
    5. Schutzgraben bauen – Sind sehr viel Zecken im Garten vorhanden, dann kann es sich lohnen einen Schutzgraben zu bauen. Rund um den Garten einen Graben ausheben und diesen mit Kies oder Schotter befüllen. So entsteht eine Trockenzone und erschwert den Parasiten den Zugang zum Garten.

    Wie kann man sich selber schützen?

    Tipp 1
    Bei Waldspaziergängen immer auf den Wegen gehen, hohes Gras oder das Unterholz meiden.
    Tipp 2
    Bei der Gartenarbeit feste Kleidung tragen. Geschlossene Schuhe anzeihen und die Socken über die Hosenbeine ziehen. Langarmhemden immer zugeknöpft halten. Bei zu hohen Temperaturen tragen sie luftige aber helle Bekleidung, so sehen sie schnelle wenn eine Zecke an ihnen haftet.
    Tipp 3
    Reiben Sie unbekleidete Körperstellen mit einem Zeckenschutzmittel ein,auch das Gesicht und den Nacken. Es ist kein hundertprozentiger Schutz, aber für ein paar Stunden doch wirksam. Laut Untersuchungen helfen da aber nur Präparate die Kokosfettsäuren, den Wirkstoff Bayrepel oder eine Kombination aus den ätherischen Ölen von Patchouli, Zeder, Nelke oder Weihrauch enthalten.
    Tipp 4
    Nach jedem Ausflug oder Gartenbesuch sollten sie ihren Körper nach Zecken absuchen. Besonders gerne nisten diese sich in der Leiste, den Kniebeugen oder in der Axelhöhle ein. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich nicht an anderen Stellen festbeißen.
    Sollte es eine Zecke geschafft haben, so entfernen sie schnellstmöglich den Quälgeist indem sie das Tier mit einer Pinzette herausziehen. Haben sie keine Pinzette zur Hand, so können sie auch mit den Fingernägeln herausziehen. Fassen sie die Zecke direkt an der Haut und ziehen sie sie gerade heraus. Bitte nicht drehen, die Zecke ist keine Schraube und hat deshalb kein Gewinde. Vermeiden sie unbedingt das Zerquetschen der Zecke und auch die Hausmittel Öl, Nagellack oder Klebstoff bewirken das Gegenteil. Dadurch bekommt die Zecke Stress und dann sondert sie Sekrete ab. Dieses enthält dann eventuell die Erreger . Desinfizieren sie die Einstichstelle und auch ihre Hände noch erfolgtem Entfernen der Zecke.

    Fünf Fehler beim Zeckenentfernen

    Fehler 1 – An der falschen Stelle suchen

    Vergessen Sie nicht, ihre Haut nach jedem Waldspaziergang oder Picknick im Park gründlich abzusuchen. Zecken sind meist in den Kniekehlen, Achselhöhlen oder an den Leisten zu finden.

    Fehler 2 – Zu lange mit dem Entfernen warten

    Haben sie eine Zecke an Ihrem Körper entdeckt, entfernen sie diese schnellstmöglich.Je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Übertragung von Borreliose-Bakterien.

    Fehler 3 – Zecke mit Klebstoff töten

    Finger weg von Hausmitteln wie Klebstoff, Nagellack oder Öl. Sie töten zwar die Zecke, doch in seinem Todeskampf gibt das Tier eine Sekret in die Wunde ab welchen Erreger enthalten kann. Dadurch erhöht sich das Risiko einer Ansteckung.

    Fehler 4 – Zecke mit der Hand zerdrücken

    Zecke sollten nicht mit den Händen zerdrückt werden, denn die Körperflüssigkeit der Zecke kann Erreger enthalten. Nehmen sie einen Stein oder ein Glas.

    Fehler 5 – Zecke falsch entsorgen

    Lebende Zecke nicht einfach im Abfluss herunterspülen, dass Tier kann es durchaus überleben.

    So schützen Sie Ihr Haustier

    Regelmäßig nach Zecken im Fell suchen

    • Kommen die Tiere von draußen wieder ins Haus, sollten man sie nach Zecken absuchen und diese entfernen.

    Zecken gerade herausziehen

    • Das entfernen der Zecke wird genau wie beim Menschen gehandhabt.

    Schutz vor Zecken

    • Ein spezielles Halsband, mit dem Wirkstoff Pyretroid ist ein sehr effektiver Schutz. Der Wirkstoff verteilt sich über den ganzen Körper des Hundes und reizt die Sinnesorgane der Zecke. Der Zecke wird es an den Füßen zu heiß und dadurch wir sie vertrieben. Der Schutz hält in etwa vier bis sechs Monate.

    Tropfen gegen Zecken

    • Katzen sind in der Regel immun gegen Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden. Aber sie schleppen oft die Blutsauger an. Katzen vertragen kein Pyretroid deshalb eignen sich Präparate mit dem Wirkstoff Fipronil besser. Einfach ein paar Tropfen im Nackenbereich auftragen und der Wirkstoff verteilt sich über die Talgdrüsen auf den ganzen Körper.

    Impfung gegen Borreliose

    • Für Hunde gibt es eine Impfung gegen Borreliose, leider ist es kein hundertprozentiger Schutz. Schaden kann die Impfung nicht, und der Hund hat einen einigermaßen guten Schutz.
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